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Tantal – ein äußerst zähes Metall |
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Tantal – ein äußerst zähes Metall
Als Tantalos es sich mit den griechischen Göttern verdarb, wurde er von ihnen in einen Teich gestoßen und musste dort, bis zum Kinn im Wasser stehend, ewige Qualen erleiden. Denn er konnte weder vom Wasser trinken, noch von den reichhaltigen Früchten, die über seinem Kopf wuchsen, essen.
Wie Tantalos ergeht es auch seinem Namensbruder, dem 73. Element des Periodensystems. Wie kaum ein anderes Metall hat Tantal die Eigenschaft, dass es trotz eines "Überangebots" von Oxonium-Ionen (H30+ -> Säure) keine Verbindung mit dieser eingeht. Diese ausgesprochene Säureresistenz ist für das chemische Element allerdings keine Strafe sondern macht es, im Gegenteil, zu einem sehr begehrten Legierungsbestandteil. Ausschlaggebend dafür ist vor allem eine nur wenige Nanometer dicke, aber sehr dichte Oxidschicht, die sich schnell an der Oberfläche von Tantal bildet. Sie bleibt dort haften und schützt das Metall oder die Legierung vor weiteren Einwirkungen. Ein anderer Vorzug von Tantallegierungen ist seine Festigkeit auch und vor allem bei hohen Temperaturen.
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Gut gekühlt dank Wismut und Tellur |
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Eine Revolution steht möglicherweise auf dem Markt für Kühltechniken bevor. Wismuttellurid gilt als der effektivste derzeit bekannte thermoelektrische Wandler. Kein anderes Material erzeugt eine ähnlich große Temperaturdifferenz, wenn man ihm Strom zuführt.
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Wismut - ein Alleskönner mit goldener Zukunft |
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Als sächsische Bergleute Mitte des 15. Jahrhunderts erstmals bei ihren Grabungen im Erzgebirge ein Metall mit dem heutigem Namen Wismut entdeckten, wurde der Grundstein einer Erfolgsgeschichte gelegt, die ihresgleichen sucht. Wie kaum ein anderes Metall findet Wismut heute dank seiner einzigartigen Eigenschaften in nahezu allen Bereichen der modernen Technik und Chemie seine Anwendung. Hauptverbraucher sind neben der Pharma- und Kosmetikindustrie seit einiger Zeit vor allem auch Hersteller von Speziallegierungen. Hinzu kommt noch eine Reihe vielversprechender Technologien, die momentan zwar noch in den Kinderschuhen stecken, in Zukunft jedoch entscheidend für Industrie, Privatverbraucher und Umwelt sein könnten. Die enorme Vielseitigkeit und seine einzigartigen Eigenschaften machen Wismut zu einem Metall, das unverzichtbar für den heutigen technologischen Fortschritt ist.
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Gippsland Ltd. sieht Engpass bei Tantal |
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Der australische Rohstoffriese Gippsland Ltd. sieht Probleme bei der Tantalversorgung ab 2011.
Grund für das Problem ist vor allem das sogenannte "Konflikttantal", das in Afrika unter widrigen Bedingungen abgebaut und vor allem nach China verkauft wird. Zahlreiche "legitime" Marktteilnehmer konnten diesem Preisdruck nicht mehr standhalten und mussten ihre Produktionen schließen, was zu einer künstlichen Verknappung führte.
>>Gippsland Limited (ASX: GIP, FRANKFURT: GIX) said the global tantalum market is still expected to experience a significant supply shortfall by 2011 and beyond despite the inflow of what it called cheap conflict tantalum from the Democratic Republic of Congo, which has forced a number of legitimate but high cost tantalum miners and projects including Talison’s Australian operations and Cabot Corporation’s Canadian Tanco operations out of business. ...<<
Auf Druck der Öffentlichkeit wird der Handel mit Tantal, das im Verdacht steht Bürgerkriege in Afrika mitzufinanzieren , zunehmend zurückgefahren oder ganz eingestellt. Mittelfristig werden aus diesem Grund Preissteigerungen bei Tantal zu erwarten sein.
>>...The unavailability of this kind of tantalum has sparked interest in the raw material from Gippsland’s Abu-Dabbab project with the company currently engaged in discussions with a number of major tantalum refiners over additional tantalum offtake and involvement in the project. ...<<
Die SMH Schweizerische Metallhandels AG verwendet ausschließlich Tantal, dass nicht aus Konfliktregionen stammt. |
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"Venusfliegenfalle" für radioaktive Atome dank Gallium |
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Das radioakive Cäsiumisotop Cs-137 ist äußerst gefährlich, da es leicht wasserlößlich und sehr giftig ist. Es gilt heute als die dominierende Strahlungsquelle am Ort des zerstörten Reaktors in Tschernobyl. Zwei Forschern der Northwestern University in Illinois (USA) haben nun ein Material entwickelt, welches in der Lage ist, das bei der Kernspaltung entstehende gefährliche Isotop einzufangen, einzuschließen und unschädlich zu machen. Bei dem Material handelt sich um einen Komplex, der als wichtigen Bestandteil Gallium enthält.
>>...Die komplexe Verbindung aus Schwefel, Antimon, Gallium, Stickstoff, Kohlenstoff sowie Wasserstoff besitzt eine flexible Struktur und enthält organische Kationen, die ihre Plätze in einer wässrigen Lösung mit Cäsiumionen tauschen können. Passiert dies, verformt sich die Materialstruktur an dieser Stelle derart, dass die radioaktiven Isotope permanent eingeschlossen werden. Die Forscher vergleichen das Prinzip mit einer Venusfliegenfalle. ...<<
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